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...und nach einer kleinen Sommerpause geht es weiter mit...

Pianist und Komponist Ivo Neame ist den Jazz-Fans bekannt als Mitglied des weltweit erfolgreichen britischen Trios Phronesis. Auch in der Gruppe des norwegischen 
Saxophonisten Marius Neset spielt er eine Schlüsselrolle. Ivos Musik ist ein lebendiger, 
atmender Widerspruch - komplex, aber immer zugänglich und wunderbar poetisch, traditionsbewusst und gleichzeitig zukunftsorientiert. Nach Abschluss seines Studiums an der Royal Academy of Music im Jahr 2003 
hat Ivo Neame mit hoch angesehenen Musikern wie David Binney, Kenny Wheeler 
und Hermeto Pascoal gearbeitet. Auf mehr als 50 Alben ist er als Sideman oder Leader 
zu hören. Weltweit ist er auf den großen Jazzfestivals zu Hause und wurde mit vielen Auszeichnungen bedacht. Mit Phronesis wurde er vom „Jazzwise Magazine“ mit 
dem „Album of the Year“ geadelt. In seinem Quartett versammelt er mit George Crowley (Julian Argüelles), Tom Farmer (Emperical) und Jon Scott (Kairos4Tet) Top-Musiker des aktuellen London Jazz. Im intermezzo-Konzert wird die Band ihre Anfang 2019 erscheinende neue CD „Moksha“ vorstellen, eine Musik basierend auf vielschichtigen rhythmischen Texturen und Grooves
mit brillant fließenden Linien, eben unverkennbar Ivo Neame!

Ivo Neame  (Piano)

George Crowley  (Saxophon)

Tom Farmer  (Bass)

Jon Scott  (Schlagzeug)

Die paradoxe Komposition von Elementen, die man sonst nur aus unterschiedlichen Kontexten kennt, zeichnet das Filippa Gojo Quartett aus. Die Federführung liegt hier bei der Vorarlberger Frontfrau, der eine friedliche Grenzüberschreitung schon lange zum Markenzeichen geworden ist: „Singing out of the box“ ist das Motto ihres Schaffens und meint das Beschreiten neuer Wege, sowohl stimmlich als auch konzeptionell.

 

Filippa Gojo macht bei ihren traumwandlerischen Vokalexkursen zwischen perkussivem
und lyrischem Gesang auch an Sprachgrenzen nicht Halt. Sie weiß dabei als Sängerin und Songwriter gleichermaßen zu überzeugen, weshalb die große europäische Jazzstimme
Norma Winstone das 2013 erschienene Debutalbum des Quartetts „Nahaufnahme“
mit diesen Worten bedachte: „She sings the Brazilian pieces very well but I am really
impressed with the way she writes and sings in English.“. Einige neuere Stücke sind gar im Vorarlberger Heimat-idiom verfasst. Sie drücken dadurch noch mehr Tiefe und Innigkeit aus.

 

Mittlerweile hat sich das Quartett um Filippa Gojo, die 2014 den Jazzpreis der Stadt Köln erhielt, mit dem Programm der aktuellen CD „Seesucht“ auch international einen Namen machen können. Im Zusammenspiel mit Sebastian Scobel, David Andres und Lukas Meile hat Filippa Gojo in den vergangenen Jahren ein Ensemble geformt, dass seine Musik wie aus einem Guss gemeinsam formt. Für die Band selbst etwas überraschend, aber hoch verdient, kam 2015
der Gewinn des Neuen Deutschen Jazzpreises. Sowohl in der Kategorie Band als auch in der Solisten-Sparte wurde Filippa Gojo mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Dem Filippa Gojo Quartett gelingt das Kunststück, eine herausragende Stimme zu feiern und gleichzeitig
in der Musik aufgehen zu lassen.

Filippa Gojo  (Gesang)

Sebastian Scobel  (Piano)

David Andres  (Bass)

Lukas Meile  (Percussion)

Vom US-Magazin „Downbeat“ unter die 20 Top-Jazz-Drummers gekürt, verzichtet die in 
New York lebende Allison Miller doch ganz bewusst auf den großen Soloauftritt. Seit 10 Jahren bringt sie ihre Kompositionen nun schon mit Boom Tic Boom auf die Bühne, ihrem Traum 
von einem Jazz-Sextett, prominent besetzt mit großen Namen der aktuellen US-Szene. Allison’s Musik ist orchestral, vielschichtig und wird zutreffend als „Cinematic Chamber Jazz“ beschrieben. In den Geschichten, die sie erzählt, mischen sich Jazz, Latin, Klezmer, Folk 
und improvisierte Elemente. Ihre Musik ist herausfordernd und doch immer zugänglich, 
virtuos aber nie abgehoben, und immer basiert alles auf einem guten Groove. Allison Miller ist in der Szene bekannt für ihren melodischen Stil am Schlagzeug. Dies ist 
vermutlich auch der Grund dafür, dass sie gerne und häufig mit Sängerinnen wie z.B. 
Ani DiFranco oder Natalie Merchant zusammenarbeitet. Und so strahlen auch die 
Kompositionen für ihr Sextett Boom Tic Boom immer einen Song-Charakter aus, 
umgesetzt von der mehr als ungewöhnlichen Kombination von Lead-Instrumenten, 
bestehend aus Trompete (Kornett), Klarinette und Violine. Für dieses Konzept hat Allison Miller mit Jenny Scheinman eine großartige Violinistin 
gefunden, die im US-Folk-Jazz zu den anerkannten Größen zählt und u.a. für ihr Trio-Projekt mit Bill Frisell und Brian Blade hoch gelobt wurde. Bei Boom Tic Boom lässt Jenny den Klang 
ihrer Violine auf einzigartige Weise mit dem Kornett und der Klarinette verschmelzen. 
Im intermezzo-Konzert dürfen wir uns daher auf ein ganz besonderes Musikerlebnis freuen.

Allison Miller  (Schlagzeug)

Jenny Scheinman  (Violine)

Ben Goldberg  (Klarinette)

Kirk Knuffke  (Trompete/Kornett)

Myra Melford  (Piano)

Todd Sickafoose  (Bass)

Markus Stockhausen gilt als einer der besten Trompeter weltweit. Im Schnittfeld von Jazz, Klassik, Neuer Musik und elektronischen Experimenten forscht er unablässig nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten. 25 Jahre arbeitete er intensiv mit seinem Vater, dem Komponisten Karlheinz Stockhausen zusammen, der zahlreiche Werke für ihn schrieb. Heute gibt Markus Stockhausen international Konzerte mit vorwiegend eigener, komponierter und improvisierter, oder intuitiver Musik.

 

Aus seiner Feder stammen Auftragskompositionen für eine Vielzahl namhafter Ensembles
und Orchester, vom Metropole Orkest bis hin zur London Sinfonietta. Bis heute nahm Markus Stockhausen über 60 CD‘s auf. Jedes Jahr gibt er Trompeten- oder Improvisationskurse unter dem Titel „Intuitive Music and More“ in Europa oder auch in den USA. 2005 wurde er mit dem WDR-Jazzpreis als bester Improvisator ausgezeichnet.

 

Seit 2004 trat Markus Stockhausen im Trio „Lichtblick“ mit dem Pianisten Angelo Comisso
und dem Perkussionisten Christian Thomé auf. QUADRIVIUM baut auf die Erfahrungen des
Trios auf und integriert nun den Klangreichtum des Cellovirtuosen Jörg Brinkmann, der die perfekte Ergänzung der Gruppe ist. In den Stücken von Stockhausen, Comisso und Brinkmann, einer Synthese zwischen dem aktuellen Jazz und der europäischen Kunstmusik, bilden sich harmonische Verflechtungen von Komposition und Improvisation, die eine große Tiefe,
eine klangliche Weite, aber auch eine Leichtigkeit, etwas Spielerisches und zuweilen Humorvolles entstehen lassen.

Markus Stockhausen

(Trompete, Flügelhorn)

Jörg Brinkmann  (Cello)

Angelo Comisso  (Piano)

Christian Thomé  (Schlagzeug)

Magnus Lindgren gilt als „Schwedens Antwort auf Quincy Jones“. Es sind vor allem seine universalen Qualitäten, sowohl als Multiinstrumentalist mit unverkennbarem Sound als auch 
als Komponist und Arrangeur, die ihn zu einem der gefragtesten Jazzmusiker Skandinaviens machen. Bekannt als Mitglied der „Nils Landgren Funk Unit“ ist Magnus Lindgren nicht nur ein 
begnadeter Saxofonist sondern vermutlich der beste Jazz-Flötist, den Europa derzeit zu 
bieten hat. Zuletzt brillierte er als Dirigent, Arrangeur und Mitmusiker für Till Brönners Live Tournee „The Movie Album Orchestra“. Mit „Stockholm Underground“ hat Magnus Lindgren in 2017 beim bekannten ACT-Label sein 
10. Album veröffentlicht. Im Rückgriff auf musikalische Traditionen und Vorbilder entsteht oft Neues, mitunter Wegweisendes. So hat sich Magnus Lindgren als Jazz-Flötist mit dieser CD 
auf die Spuren des unvergessenen Herbie Mann begeben. „Stockholm Underground“ ist eine Hommage an dessen legendäres Album „Memphis Underground“, das vom US-Magazin 
„Rolling Stone“ unter die 100 besten Jazz-Alben aller Zeiten gewählt wurde. Und so werden wir Magnus Lindgren im intermezzo-Konzert in der für Herbie Mann so 
typischen Spielweise erleben, mit weichen Linien, aber auch mit dem aspirierten Ton 
und dem unverkennbaren, zusammen mit der Stimme erzeugten Multiphonics-Stil.

Magnus Lindgren

(Querflöte, Fender Rhodes)

Henrik Janson  (Gitarre)

Lars DK Danielsson  (E-Bass)

Per Lindvall  (Schlagzeug)

Erdig-markant und vom Soul durchtränkt, das ist der Gesang von Ida Sand, der vermutlich „schwärzesten“ Stimme Skandinaviens. Schon früh kam sie mit der Musik ihrer Eltern, 
die Mutter Kirchenmusikerin und der Vater Sänger an der Royal Swedish Opera, in Kontakt. Nach dem Beginn einer klassischen Ausbildung an Cello und Klavier verfiel sie aber schnell 
dem unwiderstehlichen Gesang von Blues- und Soulgrößen wie Aretha Franklin, 
Nina Simone und Donny Hathaway. Entdeckt und gefördert wurde Ida Sand dann von Star-Posaunist Nils Landgren, 
der den Kontakt zum namhaften ACT-Label herstellte, und in dessen fantastischem 
Projekt „Christmas with my friends“ sie mitwirkt. In ihren bisherigen vier Alben hörte man auch deutliche Jazz-, Pop- und Folk-Einflüsse. 
Auf ihrer aktuellen ACT-CD „My Soul Kitchen“ dokumentiert Ida Sand nun ihre tiefe Verbundenheit und Liebe zur „Sweet Soul Music“, die in den 1960er Jahren in Europa 
neben Paris gerade auch in Stockholm eine Blütezeit erlebte. Ida Sand selbst sieht es so: „Soul ist solch ein facetten-reiches Genre. Es gibt Funky Soul,
Blue-Eyed-Soul, Neo Soul, R´n´B, New Orleans Soul, Motown u.v.m. „My Soul Kitchen“
ist eine Mischung aus vielen dieser Facetten.“ Beim intermezzo-Konzert dürfen wir uns auf diesen Soul Music Mix freuen, veredelt mit 
ihrer ganz eigenen, außergewöhnlichen Stimme und durchsetzt mit schwedischer Coolness.

Ida Sand  (Gesang und Piano)

& Band  (t.b.a.)

Renaud Garcia-Fons ist vielleicht der größte Virtuose unter den Jazz-Bassisten. Er verwandelt das meist auf die Rolle des musikalischen Begleiters beschränkte Instrument in ein lyrisch singendes, polyphones Füllhorn federnder Stakkati und gestrichener Linien in höchsten
Lagen, wie man es sonst nur von Geigen oder Gitarren kennt.

 

In Paris als Sohn katalanischer Eltern geboren, wurde ihm die Verbundenheit zur Musik
des Mittelmeerraums und des Orients quasi in die Wiege gelegt. Nach Abschluss seines Solostudiums mit nur 21 Jahren begann er, sich von den technischen Grenzen seines Instruments zu lösen, um neue Räume für die Improvisation und die Verschmelzung
von Jazz, traditioneller und zeitgenössischer Musik zu schaffen.

 

Schließlich entschied Renaud sich, seinen Bass um eine fünfte Saite zu erweitern und
ihn so endgültig aus der Rolle als Begleitinstrument zu befreien. Mit dieser Innovation
und seinen Con Arco– und Pizzicato-Techniken spielt er seinen Bass auf eine nie zuvor
gehörte Weise! Renaud Garcia-Fons wurde weltweit mit Preisen überschüttet, in Deutschland erhielt er sowohl den Echo Jazz als auch den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

 

Im Trio „REVOIR PARIS“ kehrt er nun der mediterranen Musik den Rücken und richtet
den Blick auf seine Heimatstadt Paris. Gemeinsam mit seinen beiden großartigen Mitmusikern, Stephan Caracci und David Venitucci, bildet Renaud ein Ensemble aus Virtuosen und Poeten, das uns zu einem Spaziergang durch die Straßen von Paris entführt, zu einer Melange aus
dem melodischen Charme von damals und dem lebendigen, kosmopolitischen Jazz
des heutigen Paris.

Renaud Garcia-Fons

(5-string Double Bass)

Stephan Caracci

(Vibraphon, Percussion)

David Venitucci  (Akkordeon)

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